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Leistungsumfang einer eLearning-Plattform

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eLearning-Seminar Leistungsumfang einer eLearning-Plattform Seite 17 von 20 Ein individuelles Feedback auf Prüfungsergebnisse ist zwar möglich, doch es ist noch problematisch, als Reaktion  auf  ein  Prüfungsergebnis  dem  Betroffenen ein  individuelles  Lernprogramm  automatisch  vom System vorschlagen zu lassen. Bei Online-Prüfungen bestehen z.T. noch die Probleme der Feststellung der Identität der Geprüften und der Verhinderung von Zuhilfenahme unerlaubter Hilfsmittel während der Prüfung. Aus diesem Grund werden Prüfungen z.T. in Form von Präsenzveranstaltungen abgehalten. 7.2 Zukunftsentwicklungen Bereits  in  der  heutigen  Zeit  befinden  sich  elektronische  Lernplattformen  bei  vielen  Unternehmen  und Bildungseinrichtungen im Einsatz, was in der Zukunft zu einem noch verstärkten Einsatz dieses Instru- mentes  in  Form  von  Firmenuniversitäten  oder  Brainfactories47  führen  wird.  Individuelle  Betreuung der Lernenden durch Tutoring und Mentoring wird dabei im Vordergrund stehen und mit virtuellen Li- vetrainings und Communities zur Zusammenarbeit unterstützt. Inhalte, die außerhalb der standardisierten Trainingseinheiten liegen, werden individueller auf den spezifischen Lernbedarf der Personen eingerichtet sein.48   Hypermediale  Lernsysteme  vernetzen   kleine,   schnell   vermittelbare   Wissenseinheiten,   „Knowledge Nuggets“ 49, und der Lernende kann entlang dieser Vernetzung seinen Lernprozess vorantreiben, was zu einer starken Förderung der Aktivität und Selbständigkeit des Nutzers führt. Ein ausreichendes methodi- sches und rhetorisches Instrumentarium steht aber zur Zeit leider noch nicht zur Verfügung. Die Idealvor- stellung geht von einer dynamischen und individuellen Lernform aus mit Lern- und Informationswelten, die mit Hilfe von Hypertexten realisiert werden.50 Die  weiteren  Entwicklungen  von  Plattformen  können  in  Richtung  von  Adaptivität,  Modularisierung, Standardisierung, Kollaboration und Integration in die IT-Infrastruktur gehen.51 Die mobile Kommuni- kation wird zu einem Lernen überall und zur Verschmelzung von privaten und Unternehmensbereichen führen. Der Benutzer wird die Möglichkeit haben, von jedem Ort aus mobil auf die Lernplattform zugrei- fen  zu  können.  Einführung  neuer  Technologien  (höhere  Interaktivität,  verbesserte  XML-Technologie zum  Datenaustausch  etc.)  wird  die  eLearning-Plattformen  wesentlich  leistungsstärker  und  integrativer machen. Anpassungsfähige und dynamische Lernumgebungen werden die heute weitestgehend statischen Umgebungen ersetzen.                                                    47 Vgl. Janssen, S. (2001), S. 15. 48 Vgl. Krämer, W. / Müller, M. (2001), S. 296. 49 Vgl. Krämer, W. / Müller, M. (2001), S. 308 ff. 50 Vgl. Christ, M. / Frank, G. P. (2000), S. 241. 51 Vgl. Trahasch, S. (2001), S. 8.
  
Open Source Knowledge Management (Xpert.press)
Siehe auch:
Wissensmanagement: 7 Bausteine für die Umsetz...
Wissensmanagement. Werkzeuge für Praktiker
Pocket Business: Wissensmanagement: Wissen...
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