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eLearning-Seminar
Leistungsumfang einer eLearning-Plattform
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verfügen. Während der Evaluierung darf nicht die Option zum Ausstieg oder die Möglichkeit des Rech-
nerabsturzes bestehen. Individuelle Lernpfade und die Option zum Ausdruck der Inhalte erhöhen die Mo-
tivation.
Im Kommunikations- und Aktivitätsmanagement müssen standardisierte Formate überwacht, Bera-
tung angeboten und eine History mit Informationen über die Aktivitäten der Benutzer geführt werden. Bei
der Erstellung der (Kurs-)Inhalte sollen den Autoren keine spezifischen Kenntnisse abverlangt und eine
Unterstützung durch die Möglichkeit der Einbindung von Multimedia (Audio, Video und Animation)
sowie verschiedener Sprachenvariationen gewährleistet werden.
Während das Management von Lernkontrollen die Aufgaben der Überprüfung und Verwaltung des
Wissens- und Kenntnisstandes zu erfüllen hat, soll das Tutoring die Bereiche der synchronen und asyn-
chronen Unterstützung umfassen und Kurszuweisung sowie eine Lehrer-Lernender-Agenda beinhalten. In
den Bereich der Administration der Lernplattform gehören Verwaltung der Zugangsdaten, mögliches
Wiedereinsetzen an der gleichen Stelle nach einem Absturz durch fortlaufende Speicherung der Einstel-
lungen und Verwaltung aller Daten in einer zentralen Datenbank sowie eine Hilfefunktion.
Einer der wichtigsten Aspekte beim Aufbau einer Lernplattform ist die didaktische Vorbereitung des
Lernangebots.7 Mit der Festlegung der Lehrstrategie werden Maßnahmen geplant, mit deren Hilfe der
Lernende das Lernziel erreichen soll. Während beim stringenten Lernweg der Lernende eine passive Rol-
le einnimmt und dem vorgegebenen Lernpfad folgt, muss der aktive Lernende selbststeuernd den Lehr-
stoff erarbeiten.
Die Strukturierung der Lehrangebote wirkt sich positiv auf die Akzeptanz aus. Die Benutzerschnitt-
stelle sollte mit Hilfe von Orientierungs- und Navigationshilfen, Landkarten, benutzerfreundlichen Ober-
flächen, einheitlichen Elementen und interaktiven Suchfunktionen sowohl nach software-ergonomischen
Gesichtspunkten als auch nach ästhetischen Aspekten eingerichtet sein.
Die Evaluation des Systems liefert Aussagen über Lernerfolg, Akzeptanz, Lernverhalten, Effektivität
und Aufwand und kann mit Hilfe von Befragung, Beobachtung, Interviews, Inspektionen oder Analyse
der Log-Files durchgeführt werden.
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Werden die Lehrinhalte aus den Printmedien und Präsenzveranstaltungen übernommen, müssen diese so
transformiert werden, dass sie sich für den Einsatz in den neuen Medien eignen. Die Interaktivitäten
liefert dem Nutzer Eingriffs- und Steuerungsmöglichkeiten. Kann die internetbasierte Lernumgebung an
die Lernbedingungen des Benutzers angepasst werden, so ist sie adaptierbar. Geschieht dieser Vorgang
automatisch, so ist die Lernplattform adaptiv.
Lernhilfen in Form von Zusammenfassungen, Wiederholungen, Glossaren, Lernzielen und didaktischen
Lernhilfen sollen die Mitarbeiter in ihrer Selbstlernkompetenz unterstützen. Lernkontrollen haben die
Aufgabe, den Lernfortschritt der Betroffenen anzuzeigen, und liefern eine unmittelbare Rückmeldung an
den Lernenden. Sie sollen jedoch nicht die neuen Freiheitsgrade der Lernenden einschränken, indem sie
diese zu Pflichtwiederholungen bei Fehlern zwingen.
7
Vgl. Krämer, W. / Müller, M. (2001), S. 323 ff.
8
Vgl. Cavelti, S. / Knobel, A. / Roduner, C. / Suter, J. (2002), S. 6-7.
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